Kite Surfen


Das Kite-Surfen ist eine recht neue Trendsportart mit einem gewissen Risikofaktor, die sich vor allem an sportliche Menschen jüngeren Datums wendet. Man nennt das Kite-Surfen auch Lenkdrachensegeln, da der Sportler zwar auf einer Art Surfboard steht, dabei aber einen Lenkdrachen von beachtlicher Größe in der Hand hält und steuert. Weltweit betreiben gut und gerne eine halbe Million Menschen diesen Adrenalin anregenden Sport, bei dem der Sportler von dem Lenkdrachen über das Wasser gezogen wird. Die Zahl der Fans des Kite-Surfens steigt zurzeit schnell an, da das Kite-Surfen leichter zu erlernen ist als zum Beispiel das Windsurfen.

Zudem ist die Ausrüstung fürs Kite-Surfen günstiger als ein Surfboard und lässt sich leichter transportieren. Dazu kommt noch, dass der Funfaktor durch zahlreiche Sprünge und Tricks für den Kite-Surfer sehr hoch ist. Die Ausrüstung der Kite-Surfer wird auch ständig optimiert und hat in den letzten Jahren einen ordentlichen Sicherheitsstandard erreicht. So konnte das Gefahrenpotential erheblich verringert werden, was jedoch nichts an der Zielgruppe des Kite-Surfens ändert. Bereits in den 1980er Jahren des vergangenen Jahrhunderts unternahmen in Schweden mutig Eisläufer, Skifahrer, Kanufahrer und ähnlich Versuche, mit Hilfe eines Lenkdrachens höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Zwei französische Brüder ließen sich 1984 einen aufblasbaren Lenkdrachen patentieren und 1996 wurde das Kite-Surfen dann erstmals auf der Hawaii-Insel Maui öffentlich vorgestellt, worauf das passende Board entwickelt wurde.

Zum Kite-Surfen braucht man einiges an Zubehör, wobei viele mit dem passenden Brett anfangen. Es gibt drei Arten von Kite-Boards, die alle drei eins gemeinsam haben, sie zeigen kaum Auftrieb. Sie gleiten nur übers Wasser, wenn sie durch den Kite-Schirm gezogen werden. Es gibt Twin Tips, Mutant-Boards und Directional-Boards. Die Größe des Boards muss auf den Körper und auf das Können des Kite-Surfers zurecht geschnitten sein. Am häufigsten werden die Twin Tips von den Kite-Surfern gekauft.

Auf dem Kite-Board sind Fußschlaufen angebracht, mit deren Hilfe der Kite-Surfer das Board steuern kann. Manche Kite-Surfer ziehen allerdings feste Bindungen vor. Das Directional-Board hat keine Finnen und mehr Auftrieb, weshalb es nur gerade aus fährt. Richtungsänderungen können nur mit Fußwechseln erzeugt werden. Das Twin Tips oder kurz TT kann leichter gelenkt werden und hat entsprechende Kanten, die das Fahren und Lenken einfacher machen. Das Mutant-Board ist eine Mischung aus dem Directional-Board und dem TT. Das nächste wichtige Teil des Zubehörs ist die Kite-Bar oder kurz Bar genannt. Mit ihrer Hilfe steuert der Kite-Surfer den Lenkdrachen, der an 24 bis 30 Meter langen Schnüren befestigt ist. Die modernen Variationen verfügen über mehrere Sicherheitsvorkehrungen, die den Kite-Surfer retten sollen. Er kann selbst entscheiden, ob er im Notfall nur aufs Wasser aufschlagen will und dabei den Schirm noch rettet oder sich komplett trennt.

Der Kite-Schirm ist in sehr vielen unterschiedlichen Ausführungen erhältlich, wobei Anfänger keinen zu großen Schirm wählen sollten, die natürlich schwerer zu kontrollieren sind. Moderne Kite-Schirme sind dem DePower-System ausgestattet, das den Schirm besser unter Kontrolle hält. Der Kite-Surfer selber trägt Helm, Sonnenbrille, Aufprallschutzwesten, Neonprenanzug sowie Schuhe. Nachdem die komplette Ausrüstung angelegt ist, geht es ans Training. Zunächst muss der Kite-Surfer lernen den Lenkdrachen und das Board gleichzeitig unter Kontrolle zu bekommen. Sobald er sich sicher genug fühlt, kann er dann die ersten Sprünge wagen. Bei den Sprüngen gibt es Basic Jump, Air und Big Air. Sie richten sich nach den Schwierigkeiten, sie in der Luft ausführen und nach der Höhe, in der sie ausgeführt werden.


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